FAQ
Wenn Du die gesuchte Antwort nicht findest, schreib' uns bitte auf post@baier.ai. Häufige Fragen ergänzen wir fortlaufend.
Geschäftsmodell
nach obenWas verkauft Baier Agents?
Einen persönlichen KI-Assistenten, den wir für Dich betreiben. Pro Mensch ein Abo, darin Deine Personas (z.B. beruflich und privat), Deine Skills und auf Wunsch von uns verwaltete Geräte und ein Datenabo. Wir managen das Zeug, Du hast dein Leben zurück. Höör emol uf chlüttere, mir mached das für di!
Für wen ist das?
Für Einzelpersonen, Teams oder Familien. KMU, regulierte Berufe wie Kanzlei, Praxis oder Treuhand, Vereine, Prosumer, Creators. Das Produkt läuft auf B2B-Level und ist gerade deswegen für Private ein neues Level an Komfort und Sicherheit. Der Preis ist für alle gleich.
Wer steht dahinter?
Cédric Baier, Zürich. Heute das Einzelunternehmen Baier Agents, in Gründung. Was wir bauen und warum, steht in der Vision.
Was unterscheidet Euch von ChatGPT oder Copilot?
Dort benutzt Du einen Chat. Hier hast Du einen Assistenten, der für Dich handelt und in der Schweiz läuft. Er wird dich gut kennenlernen dürfen, weil du ihm vertrauen kannst. Dadurch werden Antworten und Ergebnisse besser und es gibt trotzdem keine personalisierte Werbung. Die KI-Modelle dahinter kuratieren wir sorgfältig und tagesaktuell. Im Übrigen kannst Du jederzeit kostenslos gehen und alles mitnehmen. Gib uns Bescheid, wenn Du ein anderes Angebot findest, bei dem du das auch kannst.
Und von Phoeniqs und anderen Schweizer AI-Plattformen?
Die bauen Chat und Plattform für Unternehmen. Wir betreiben pro Mensch einen Assistenten, der handelt, bis hin zum Gerät in der Hand. Phoeniqs ist ein guter Schweizer Anbieter, und wo es passt, rechnen unsere Modelle auch dort. Ein betreuter Assistent mit Personas, Skills und Geräten spielt aber in einer anderen Liga als ein Chatfenster, und genau das unterscheidet uns.
Was kostet es?
Das sagen wir, sobald es wissen. Das Angebot ist im Aufbau. Was heute feststeht: pro Mensch ein Grundbetrag, jeder weitere Mensch pro Team, jede weitere Persona pro Mensch und jeder weitere Skill günstiger. Uns kostet vor allem das Aufsetzen neuer Kund:innen und der Grundbetrieb dieser Instanzen. Die am stärksten geschützte und zugenagelte Stufe ist übrigens die günstigste: wir verlangen keinen Aufpreis dafür, dass jemand weniger Funktionen will. Sicherheit ist vor allem dann schwierig und teuer, wenn man viele Löcher zuhalten muss.
Wie komme ich wieder raus?
Jederzeit, vollständig, kostenlos und einfach. Alles exportiert, alles gelöscht, keine Rückhaltefrist (Ausnahme: S3-Backups mit object lock, 30 Tage) und kein Verkaufsgespräch. Alles andere wäre nicht Vertrauen, sondern einfach die nächste Abhängigkeit.
Security
nach obenWer hat Zugriff auf meine Daten?
Du. Wir nur so weit, wie Du uns deine Instanz managen lässt. Führen wir das Rechtemanagement für Dich, haben wir Einblick in Deinen Bereich - Du siehst dabei jeden Zugriff, den wir machen. Chlütterst Du selbst, sehen wir nichts. Was die Modellanbieter sehen, steht unter Privacy.
Wie melde ich mich an?
Mit Passkey, dem Passwortnachfolger, wo immer es geht. Die Anmeldung an einem System, dem Du Dein ganzes digitales Leben anvertraust, muss auf dem Stand einer ausgereiften Unternehmens-IT sein. Das gilt bei uns auch für eine einzelne Privatperson.
Wer verwaltet Zugänge und Schlüssel?
Wir, als Teil des Abos. Passwörter, Passkeys, zweite Faktoren und die Schlüssel Deines Assistenten zu allen Diensten im Internet. Das ist der Teil, den sonst nur eine Unternehmens-IT leistet, und der Grund, warum Du aufhören darfst, Admin zu spielen.
Was ist mit Updates und Backups?
Laufen im Hintergrund, permanent, mit verschiedenen Technologien, georedundant und Malware-resisten durch object lock. Das bedeutet, dass selbst die Administratorin mit Vollzugriff keine Möglichkeit hat, das Backup zu verändern, zu löschen oder zu überschreiben. Industriestandard, jetzt auch für deine Familienfotos. Alle Details zu Fristen und Standorten nennen wir vor Verkaufsstart unter Datenschutz.
Was passiert, wenn ich mein Gerät verliere?
Das Gerät ist verschlüsselt, sein Zugang wird entzogen, und Deine Daten bleiben unversehrt. Im von uns betreuten Abo wird dein Gerät bei Verlust von uns innert Tagen auf denselben Stand aufgesetzt und dir zugeschickt, automatisch. Wenn du selber chlütterst, und diesen Wunsch können wir gut nachvollziehen, können wir diesen Dienst entsprechend nicht anbieten.
Wo läuft mein Assistent?
In der Schweiz, in einer Umgebung, die wir mit VSHN in Zürich aufbauen. Du wählst, wie abgeschottet: Baseline, eigene Cloud-Umgebung oder komplett eigene Umgebung mit Hardware bei Dir. Die Umgebungen sind im Aufbau; was heute schon läuft, ist das MVP auf unserem eigenen Rack in Zürich.
Wer prüft Eure Sicherheit?
Nicht nur wir. Ein externer Review durch bespinian in Bern ist geplant. Zertifizierungen wie ISO 27001 sind das Ziel, nicht der Stand, und wir schreiben «zertifiziert» erst, wenn es so ist. Bis dahin gilt: offener Code, offene Fragen, offene Antworten.
Was ist OpenClaw, und warum vertraut Ihr dem?
OpenClaw ist der quelloffene Agent, auf dem Dein Assistent läuft. Offener Code heisst prüfbar, von uns und von jedem anderen. Was wir nicht übernehmen, ist der Wildwuchs der Skill-Marktplätze: bei Dir läuft nur, was wir geprüft haben, und jeder Aufruf geht durch ein Gateway mit Filtern und Budgets.
Privacy
nach obenTrainiert jemand mit meinen Daten?
Nein. Weder wir noch die Modellanbieter, die wir einsetzen. Dass ein Anbieter nicht mit Deinen Daten trainiert und Anfragen nicht speichert, ist Bedingung dafür, dass wir ihn überhaupt anbinden.
Was sehen die Modellanbieter von mir?
Die einzelne Anfrage, um sie zu beantworten. Nicht Dein Archiv. Dazwischen sitzt ein Gateway, das Geheimnisse, Kontonummern und Personendaten filtert, bevor etwas das Haus verlässt. Wer auch das nicht will, nimmt die eigene Cloud-Umgebung oder gleich eigene Hardware, für «full compliance mode» oder «max paranoia mode», je nach Anforderungen.
Was ist eine Persona, und was hat sie mit Privacy zu tun?
Eine Persona ist ein Lebensbereich mit eigener Datenklassifizierung, und sie hält Deine Agenten. Die berufliche Persona weiss nichts von der privaten und umgekehrt, und zwar garantiert und wasserdicht. Wenn Agenten das neue Interface für alle werden, dann reicht es unserer Meinung nach nicht mehr, nur ein Interface zu allen Lebensbereichen zu haben.
Was protokolliert Ihr?
Betrieb, nicht Inhalt. Ein Zugriffsprotokoll hält fest, wer wann was durfte, damit Du es nachsehen kannst. Deine Gespräche und Dateien stehen in keinem Protokoll. Wie lange Betriebsprotokolle liegen, legen wir vor dem Start fest und schreiben es in den Datenschutz.
Gibt es eine Stufe für Kinder?
Es gibt eine bewusst eng gehaltene Stufe, und sie steht allen offen. Wenig Funktionen, keine Verbindung zu einem US-Hyperscaler, Zeitlimiten, ein fester System-Prompt, der anleitet statt vorsagt. Für Kinder stimmen wir ihn mit Fachpersonen ab, das ist im Aufbau. Dieselbe Stufe bestellt auch eine Kanzlei oder eine Redaktion.
Welches Recht gilt?
Schweizer Recht. Ein Schweizer Unternehmen unter dem revidierten Datenschutzgesetz, Daten in der Schweiz. Wo die DSGVO greift, halten wir sie ein. Was diese Website selbst tut, steht knapp im Datenschutz: nichts.
Souveränität
nach obenWas heisst souverän bei Euch?
Dass Du gehen kannst und wir ersetzbar sind. Offene Software, offene Modellgewichte, wo es sie gibt, Daten in der Schweiz, Export jederzeit. Souverän ist nicht, wer alles selbst macht, sondern wer es jederzeit könnte.
Wo liegen meine Daten?
In Rechenzentren in der Schweiz und Europa, nie bei einem US-Hyperscaler, ausser Du willst es. Bei der Stufe «eigenes Haus» liegen sie bei Dir, auf Deinem Blech.
Kann ich Big Tech komplett aussperren?
Ja, mit einem Riegel pro Persona. Kein Modell und kein Dienst eines US-Hyperscalers, auch nicht auf Umwegen. Die eng gehaltene Stufe hat den Riegel immer.
Setzt Ihr auf offene Modelle?
Wo es geht, ja. Offene Gewichte sind die Bedingung dafür, den Anbieter wechseln zu können, und sie laufen bei jedem Schweizer Inferenzanbieter wie auch bei Dir im Keller. Dazu gehört Apertus, das Schweizer Modell. Grosse geschlossene Modelle gibt es auf Wunsch, nie ungefragt.
Was ist Keera?
Das Gateway zwischen Deinem Assistenten und den Modellen. Keera ist gebaut in Bern von bespinian: ein Endpunkt für alle Modelle, Budgets, Filter, Zugriffsprotokoll. Heute läuft es auf unserem Rack, als Dienst. Ein Anbieterwechsel ist damit eine Einstellung, kein Umzug.
Und wie souverän bin ich gegenüber Euch selbst?
Gleich wie gegenüber allen anderen: Export, offener Code, und Du darfst selber machen. Wer sein eigenes Haus führt, bekommt die Software und unsere Hilfe dabei. Ussert, du willsch es würklich selber mache: au denn helfe mir dir debi.
Was passiert, wenn es Baier Agents nicht mehr gibt?
Du nimmst Deine Daten und die offene Software und läufst weiter. Nichts an Deinem Assistenten gehört nur uns. Ein Notfallplan für Schlüssel und Daten ist im Aufbau und wird dir vor der Bestellung aufgezeigt.
Modelle & Inferenz
nach obenWelches Modell steckt drin?
Das wechselt, und das ist Absicht. Wenn wir deine Instanz managen, wählen wir, und zwar pro Aufgabe: kleine Aufgaben laufen lokal, schwere beim grossen Modell, alles hinter demselben Gateway. Du musst keine Modellnamen kennen. Morgen sind sie sowieso veraltet.
Kann ich das Modell selbst wählen?
Nein, und das ist der Punkt. Modellwahl ist unsere Arbeit, nicht Deine: mir mached das für di. Wer sie trotzdem will, kann in die eigene Cloud-Umgebung oder on premise (eigene Hardware) wechseln und ist dort frei.
Wo wird gerechnet?
Bei Schweizer Inferenzanbietern, unter anderem Phoeniqs, CSCS, stepping stone und Infomaniak. Weitere sind frei wählbar, wenn Du willst, auf Wunsch von uns geführt. Alle hängen am selben Gateway, der Wechsel ist eine Einstellung.
Und die grossen US-Modelle?
Auf Wunsch, nie ungefragt. Wer Claude oder GPT will, bekommt sie pro Persona, hinter dem Gateway mit Filtern und Budget. Wer den Riegel setzt, bekommt sie nie, auch nicht aus Versehen.
Kann der Assistent komplett bei mir laufen?
Ja, das ist die Stufe «eigenes Haus»: Blech bei Dir. Als Blech zuhause liefern wir den Framework Desktop, darauf laufen offene Modelle lokal. Grosse Modelle holst Du auf Wunsch über die Schweizer Anbieter dazu, oder gar nicht.
Geräte
nach obenMuss ich Geräte von Euch nehmen?
Nein. Geräte sind eine Möglichkeit, keine Bedingung. Dein Assistent läuft auch auf dem, was Du hast. Nur unser Versprechen zu Pflege, Ersatzteilen und Sicherheit gilt für die Geräte, die wir liefern.
Welche Geräte gibt es?
Fairphone als Handy, Framework Laptop als Rechner, für die eigene Umgebung ein Pixel. Vorgegeben, kein Bring Your Own: wir halten Ersatzteile und pflegen genau diese Geräte. Reparierbar statt ersetzbar ist der Grund.
Welches System läuft auf dem Handy?
CalyxOS auf dem Fairphone, GrapheneOS auf dem Pixel. Beides ist Android ohne Google-Zwang, beides offen. GrapheneOS gehört zur eigenen Umgebung und zum eigenen Haus, weil es die härtere Abschottung bringt.
Warum kein iPhone und kein normales Android?
Weil wir nur Geräte liefern, die wir bis zum Kern prüfen und reparieren können. Ein geschlossenes System können wir nicht versprechen, nur hoffen. Dein eigenes Gerät darfst Du weiter nutzen, ohne unser Versprechen dafür.
Warum pro Mensch und nie geteilt?
Weil ein Gerät nur eine Datenklassifizierung halten kann. Zwei Menschen auf einem Gerät heisst zwei Welten in einem Topf. Darum kein Familientablet, auch wenn es bequem wäre.
Ist das Datenabo dabei?
Mobil ja. Netz bei Dir zuhause auf Wunsch, Festnetz auf Anfrage. Dazu Reparatur statt Ersatz: Ersatzteile liegen bei uns am Lager.
Abo & Bestellen
nach obenWie bestelle ich?
Noch gar nicht. Das Angebot ist im Aufbau. Im Abo-Konfigurator stellst Du heute schon zusammen, was Du willst. Die Bestellung folgt, sobald wir liefern können.
Geht das für mehrere Menschen?
Ja, für Familie und Betrieb auf derselben Leiter. Ab dem zweiten Menschen gibt es eine Stelle, die entscheidet, wer was darf: bei Dir oder bei uns. Zusammenstellen unter Bestellen für mehrere.
Wer führt den Assistenten?
Wir, wir zusammen, oder Du selbst. Wir heisst: wir verwalten alles und haben dafür Einblick. Wir zusammen heisst: jemand bei Dir vergibt die Rechte, wir stützen. Du selbst heisst: Du machst es, wir sind da, wenn Du rufst.
Was bedeuten die drei Abschottungsstufen?
Geteilte Umgebung, eigene Umgebung, eigenes Haus. Geteilt heisst: unsere Umgebung, von uns betreut. Eigen heisst: eine Zwiebelschale mehr, eine eigene Umgebung nur für Dich. Eigenes Haus heisst: Hardware bei Dir, im Keller oder im Serverraum.
Wann geht es los?
Wenn es sicher ist, nicht wenn der Kalender es sagt. Das Unternehmen ist in Gründung, die Umgebung im Aufbau. Wer es als Erstes erfahren will, trägt sich unter Aktuelles ein.
Das beschriebene Angebot ist im Aufbau und das dahinterstehende Unternehmen in Gründung. Stay tuned.
Hell